Linux auf dem iPhone

Nicht nur Golem berichtet aktuell von diesem Coup:

iPhone Linux Demonstration Video from planetbeing on Vimeo.

Bei der Portierung handelt es sich um den 2.6er Kernel, neben dem Framebuffer, seriellem Treiber (auch über USB), Interrupts und MMU ist aber fast noch nichts umgesetzt, um die Hardware des iPhone 3G komplett zu unterstützen.

Trotzdem ein beeindruckendes Projekt, vielleicht läuft so auch einmal Googles Android auf Apples iPhone.

Dell Inspiron Mini 9 - (noch) ohne Linux

Vor ein paar Tagen ist endlich mein Dell Inspiron Mini 9 angekommen. Ein sehr feines Gerät mit 1 GB RAM, 16 GB SSD und einer Auflösung von 1024×600 Pixeln. Der Akku hat 4 Zellen / 32 Wh, wie weit man damit kommt, muss ich erst einmal ausprobieren.

Im Moment nutze ich den Kleinen eh immer nur mal ab und zu, wenn ich auf der Couch abhänge, etc..

Leider kommt zur Zeit auch noch Windows XP zum Einsatz, weil es den Dell Mini 9 in Deutschland noch nicht mit Linux zu kaufen gibt. Da ich aber gerne auch ein LAMP auf dem Mini laufen lassen möchte, wird dort auf jeden Fall mal Linux drauf landen.

Und ich bin jetzt schon sehr gespannt, wie ich das überhaupt ohne CD-Laufwerk installiert bekomme…

Aber darüber mache ich mir dann Gedanken, wenn es soweit ist. Wahrscheinlich per USB-Stick booten, oder so…

Novell verkauft Linux an Microsoft

Es ist pardox, denn wie soll man ein freies Betriebssystem verkaufen? Aber genau das macht Novell derzeit durch den Verkauf von Support-Zertifikaten an Microsoft.

Ich verstehe immer noch nicht genau, warum Microsoft das tut. Ist das eine Taktik, damit man später einmal sagen kann, dass Linux doch kommerziell ist?

Splashtop: Linux innerhalb weniger Sekunden gestartet

Sehr lustig eigentlich. Hier wird beschrieben, wie ein Linux auf einem Flash-Speicher auf Rechner genutzt wird, um kleinere Standardaufgaben am Rechner wesentlich schneller starten zu können.

Windows ist demnach nur ein Button auf der Oberfläche. Nur wenn man aufwändigere Programme benötigt, wird auf dem Rechner Windows gestartet. Vorher arbeitet der User mit dem schlanken Linux.

Linux immer häufiger auf Bürodesktops

Die hier genannten Zahlen beziehen sich zwar auf Großbritannien, aber seit Januar 2007 (Microsoft stelle Windows Vista vor) hat sich der Marktanteil von Linux auf den Desktops ver-28-facht.

Auf inzwischen fast 3 Prozent Marktanteil kommt das freie Betriebssystem demzufolge. Ubuntu hat an diesem Erfolg wohl einen erheblichen Anteil.

Test des Eee-PC 901

Eigentlich ist dies kein ganz so passender Beitrag für das Linuxblog, da der Asus Eee-PC 901 nur in der Version mit Windows XP getestet wurde. Trotzdem erfährt man bei Golem eine Menge wissenswerter Sachen.

Im Gegensatz zum Aspire One ist nämlich ein deutlich stärkerer Akku verbaut, so dass bei normaler Benutzung (Websurfen) bis zu 5 Stunden Betrieb möglich sind. Und Bluetooth 2.0 ist verbaut, was ich persönlich sehr interessant finde. Weniger wegen der Kopplung zu einem Handy (ich werde mir bald das iPhone zulegen), aber Tastatur und Maus zuhause haben ebenfalls Bluetooth. So könnte der Eee-PC 901 mit externem Monitor zum Desktop-Ersatz werden…

Stille Nacht

Und nicht nur eine, nein, wahrscheinlich für immer - jedenfalls unter RedHat. Mittels dmesg und lsmod habe ich Knoppix 3.3 mal ein bisschen seziert und die beiden Module i810_audio und ac97_codec als Krawallmacher identifiziert.

Unter RH9 kann ich das ac97_codec mittels insmod ja noch installieren, bei i810_audio bekomme ich aber nur noch die Rückmeldung, dass eine solche Hardware nicht existieren würde. Schade. Schnell noch ein Blick in dmesg und das meldet brav am Ende genau diese Audiohardware.

Also gut, in /etc/modules.conf die beiden Module installiert - so dachte ich jedenfalls. Denn nach einem Reboot war in dmesg, /var/log/messages und auch nicht mittels lsmod irgendwas von den beiden Modulen zu sehen. Jetzt weiss ich nicht mehr weiter. Ähnelte diese Exkursion in die Wunderwelt der Linux-Hardwarekonfiguration ja schon an das sprichwörtliche Stochern im Nebel, fällt mir keine Steugerung mehr ein. So wichtig sind mir Sounds ja auch nicht, dumm nur, dass Evolution sich nur per Sound meldet, wenn eine neue eMail eingeht. Das ist sehr unpraktisch. Was nützt einem Nichthörenden eine akustische Einparkhilfe?

Das RedHat eigene Progrämmchen zum identifizieren der Soundkarte beharrt übrigens auf seiner Meinung: es wurde keine Soundkarte gefunden. Ich würde es ja gerne vom Gegenteil überzeugen, aber wie?

Und noch ein RedHat Progrämmchen ist wirklich humoristisch veranlagt: ändere ich dort nämlich die Tastatur in “German, w/o Deadkey”, kann ich zwar wieder < und > schreiben (siehe Die ifconfig-Odyssée), aber nur bis zum nächsten Booten. Und die X-Konfiguration kann ich über die Oberfläche nicht finden. Also werde ich wohl noch suchen müssen, wo sich die Konfigurationsdatei befindet, um dort den richtigen Tastaturtyp einzugeben. Ich weiss zwar immer noch nicht, welcher das jetzt ist, immerhin habe ich jetzt mehr Auswahlmöglichkeiten…

Kurztest: Acer Aspire One mit Linpus Linux

Die Website Linux-Community.de hat einen Kurztest zu Acers Aspire One veröffentlicht. Ihr Fazit:

er erste kurze Test des Aspire One hinterlässt ein zwiespältiges Bild. Technisch ist das Mini-Notebook ganz sicher auf der Höhe mit anderen Netbooks. Optisch gefällt es, doch qualitativ kann das knapp ein Kilogramm leichte Gerät nicht ganz überzeugen.

Die ifconfig-Odyssée

Die gute Nachricht vorweg: ich habe ifconfig gefunden! Es liegt unter /sbin/ifconfig, wobei dieser Pfad aber nicht in $PATH liegt. Dies habe ich nun nachgeholt.

Was mich dabei nur wundert: ich habe den Pfad in der .tcshrc meines Hauptbenutzers eingefügt und nun steht auch in der .tcshrc von root der Pfad /sbin, mit in der Umgebungsvariable $PATH. Und ich habe extra nochmal die History der Shell aufgerufen um zu kontrollieren, dass ich mich gestern nicht vertippt habe: nein, auch dort habe ich versucht ifconfig unter root aufzurufen. Wie kann denn jetzt sowas sein?

Aber egal, das nächste Abenteuer steht schon an: nachdem ich gestern den ATI-Grafikkartentreiber für meine Radeon 9200 installiert habe, wurde ich komplett durch eine X-Server Konfiguration geführt, und bei der Frage nach der Anzahl der Tasten meiner Tastatur habe ich leichtsinnigerweise die Default-Einstellung genommen. Und jetzt fehlen mit die Tasten < und >, was das Tippen von HTML-Code nicht wirklich leichter macht.

Aber mal ehrlich: wer zählt denn die Anzahl der Tasten nach? Und welche gehören dazu und welche nicht? Bei mir zähle ich 109 Tasten… OK, drei davon sind für Lautstärke und Stummschaltung und die vierte für den Standbymodus. Gut, die funktionieren unter Linux alle nicht, aber die Windows-Tasten tun das auch nicht. Welche soll ich nun zählen, oder auch nicht? Warum muss ich mich um sowas überhaupt kümmern? Ich habe bisher noch kein Betriebssystem gesehen, das mich fragt, wieviele Tasten meine Tastatur hat.

Aber gut, vielleicht bin ich dazu auch zu sehr Anwender und weniger Bastler. Ich boote jetzt erstmal wieder zurück nach Win XP, ich muss noch ein paar Screenshots von Webseiten unter IE 6 machen und etwas HTML schreiben..

Erste Schritte mit Red Hat Linux 9

Ich war ja eigentlich ganz froh, dass ich Red Hat Linux 9 Pro im Amazon.de-Marketplace für knapp 39,- Euro bekommen habe, ein Arbeitskollege holte mich dann gleich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück: “Das gibt es ja garnicht mehr und der Support wurde eingestellt.”
Klasse, erst im Sommer auf den Markt gekommen und schon nur noch ein Abfallprodukt, oder wie? Das mit dem Support mag ich auch nicht glauben, bisher kann ich das Red Hat Network auch noch erreichen, die komplette Installation für up2date habe ich jedoch noch vor mir.

RH 9 bietet leider keine Möglichkeit, NTFS-Partitionen zu verkleinern, also musste ersteinmal Knoppix 3.3 herhalten. Das dort enthaltene QtParted kann dies nämlich. Anschliessend versuchte ich ein paar mal die Installations DVD zum Arbeiten zu bewegen, aber so oft ich es auch versuchte, zuletzt wurde eine grafische Oberfäche angezeigt und danach ging nichts mehr. Nach diversen Tests mit den Bootparametern “noprobe” und “text” aber immer das selbe Ergebnis. Anschliessend versuchte ich es dann noch mit den CDs statt der DVD, aber auch hier das gleiche Ergebnis. Zum Schluss ging ich dann die Bootparameter nochmal der Reihe nach durch und “nosub” brachte dann den gewünschten Erfolg.

Warum bitte ist bei dem Parameter “noprobe”, bei dem die Hardwareerkennung ausgeschaltet sein soll, nicht auch “nousb” integriert? Immerhin ging die anschliessende Installation ganz gut von der Hand, auch wenn ich die Auswahl nach “Desktop”, “Server”, “Workstation”, etc. schon seit Jahren absolut belämmert finde. Keine der Voreinstellungen ist jemals passend, warum macht man da nicht einen netten Wizard draus, der abfragt, ob eine grafische Oberfläche gewünscht ist, danach Serverdienste, etc.? Die ganzen Office- Grafik- und Multimediaprogramme könnte man dann ganz weglassen, wenn der User zu Beginn keine grafische Oberfläche gewünscht hat.

So aber bleibt dem geneigten Benutzer nichts anderes übrig, als alle Pakete von Hand durchzugehen und zu entscheiden, ob er sie benötigt, oder nicht. Dabei sind die Pakete sozusagen zu Superpaketen zusammengeschnürt. Immerhin etwas. Ich finde den Ablauf aber noch erheblich verbesserungswürdig.

Danach hiess es warten und nach dem ersten Booten wunderte ich mich erstmal, weil garkein zusätzlicher User angelegt wurde, ich mich also als Root einloggen musste, um erstmal einen User anzulegen - komisch vor allen Dingen deshalb, weil irgendwann nach dem nächsten Booten doch noch die Maske zum Fertigstellen der Installation kam, inklusive Anlegen eines neuen Benutzerkontos. Entweder hat sich RH da verschluckt, oder ich habe irgendwo was übersehen.

Die ATI Radeon 9200LE wurde nicht richtig erkannt, die Soundkarte auch nicht, obwohl Knoppix 3.3 da kein Problem mit hatte. Zu meiner Überraschung gibt es bei ATI einen Treiber für Linux, auch wenn das dortige Skript zum Testen, welchen Treiber ich denn nun benötigen würde, nicht funktionierte. Ich bin mir also nicht sicher, ob nun der richtige Treiber installiert wurde. Naja, auf jeden Fall funktioniert die Grafikkarte irgendwie.

Java musste ich auch nachinstallieren, weil ich gerne Eclipse und Poseidon UML ausprobieren wollte um den Geschwindigkeitsunterschied zwischen Windows und Linux mal subjektiv zu testen. Auch diese Installation ging ganz gut von der Hand.

Da ich demnächst auch KDevelop 3 ausprobieren möchte, bin ich immer noch etwas skeptisch, was Red Hat angeht, denn obwohl ich alles mögliche von “Blue Curve” auf KDE umgestellt habe, sieht das alles trotzdem noch nicht so richtig nach einem KDE-Desktop aus. Naja, mal abwarten, was die nächsten Tage noch alles so bringen.

Wieso kennt mein Linux eigentlich nicht den Befehl “ifconfig”? Und wie bekomme ich ohne diesen heraus, welche IP-Adresse ich gerade habe?